Typisch Frau

Bei welchen für Frauen spezifischen Beschwerden setzen wir Homöopathie ein?

Menstruationsbeschwerden –

Innere Unruhe, angespannt und reizbar sein, keine Ruhe finden, nervös und reizbar sein – viele Frauen kennen diese Symptome kurz vor Einsetzen Ihrer Menses. Verstimmungen und Leistungsabfall können auftreten, genau wie Aggressivität und Gemütsschwankungen. Auch die Schmerzen – die Intensität des Blutflusses, die Dauer bzw. ein unregelmäßiger Zyklus lassen manche Patientinnen leiden. Zysten entstehen, Myome lassen den Blutfluss stärker werden und Zwischenblutungen erscheinen. Zu den körperlichen Beschwerden können Spannungsgefühle in der Brust, Magen-Darm-Beschwerden, Ödeme, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Kreuz und Rückenschmerzen, sowie Herzrasen und Hautveränderungen gehören.

Blasenentzündungen

Sie zählen zu den häufigsten Entzündungen, unter denen Frauen leiden. Die Ursache hierfür sind häufig eine Infektion der Harnröhre mit Bakterien, die bis zur Blase hochsteigen kann. Vermehren sich die Bakterien stark, kommt es zu den häufigen Beschwerden wie z.B. vermehrter Harndrang und Brennen beim Wasserlassen. Wieso kann es zu rezidivierenden Blasenentzündungen kommen? Zum einen kann eine noch nicht ausgeheilte Entzündung wieder aufflammen – zum anderen liegen gerade bei der Frau Harnröhre, Scheide & After sehr dicht beieinander. Häufig sind die Erreger einer Blasenentzündung auch Darmbakterien (Escherichia coli (E.coli), seltener sind es andere Bakterien, Viren oder Pilze.  Es kann sexuell aktive Frauen treffen, aber auch Frauen, die eine Veränderung des Hormonspiegels macht die Blase anfälliger, wie z.B. in der Schwangerschaft, aber auch in den Wechseljahren.

Durch häufige Antibiotika Gaben kann das Immunsystem und die Darmflora gestört werden. Durch diese Schwäche wird es den Bakterien leichter gemacht einzudringen und so Entzündungen herbeizuführen.

nützliche Tipps

 

Fluor

Das weibliche Hormonsystem reagiert sehr empfindlich auf Stress und emotionale Probleme. Bei sensiblen Frauen kann es in Phasen seelischer Überlastung zum sog. funktionellen oder nervösen Fluor kommen. Er ist relativ geruchlos und legt sich von alleine, wenn die Belastungen wieder nachlassen.
Vom Scheidenausfluss zu unterscheiden sind sog. Schmier- und Zwischenblutungen aus der Gebärmutter. Sie gehen auf hormonelle Dysbalancen zurück und sind in der Regel gut behandelbar.
Eine Frau, die zu Scheidenausfluss neigt, sollte keine Intimsprays, keine parfümierten Binden und keine Tampons verwenden. Sie stören die normale Schleimhautflora. Auch von Scheidenspülungen ist abzuraten. Manchmal entwickeln Frauen einen Fluor albus, wenn sie zuviel Süßigkeiten essen. Dadurch wird das Schleimhautmilieu verändert, so dass sich Bakterien besser ansiedeln können. Eine Ernährungsumstellung auf basenbildende Vollwertkost stellt die normale Scheidenflora wieder her und lässt das Symptom zurückgehen.

nützliche Tipps

 

Schilddrüse

Der hormonelle Regelkreis ist gestört. Die Hormone werden nicht so produziert, wie es von der Natur vorgesehen ist. Es kommt zu

  • Hypothyrose
  • Hyperthyrose
  • Thyreoditis
  • Hashimoto
  • Morbus Basedow

Unerfüllter Kinderwunsch

Beschwerden während der Schwangerschaft und nach der Geburt

Klimakterium
Das Klimakterium, in dem sich die Frau neu orientieren muss – weg vom Nestbau und der Fürsorge für andere hin zu persönlichem Wachstum und Gleichberechtigung! In der heutigen Zeit, in der Altwerden wenig geschätzt wird, ist die Einstellung dazu entscheidend. Wieso sehen die meisten Frauen diese Zeit des Umbruchs sehr negativ?

Es kommen Befindlichkeitsstörungen seelischer, sowie auch körperlicher Art auf die Frau zu, die manchen Frauen in dieser Zeit Probleme bereitet. Das Gemüt wird empfindlicher, das Gedächtnis wird schlechter, Schlaflosigkeit setzt ein. Dadurch, dass die Entgiftung durch die Regelblutung fehlt, setzen die Hitzewallungen und der Schweiß ein. Schleimhäute werden trockener, Haarausfall tritt auf, sexuelle Lustlosigkeit, Gewichtszunahme, Krampfadern, Verstopfung, Bluthochdruck, usw. können als Symptome auftreten.